sprachform.de


LEKTORAT
TEXTCOACHING
FACHLEKTORAT


Sprachform - seit 2001

Die Dienstleistung: Lektorat, Wissenschaftslektorat, Fachlektorat, Textcoaching, Autorenberatung. Sorgfältig, zuverlässig, termingerecht, zu fairen Konditionen. Es gibt uns seit 2001.

Was benötigen Sie? Ein Sprachcoaching - bei dem wir gemeinsam daran arbeiten, dass Ihnen Ihre Texte besser von der Hand gehen? Ein Intensivlektorat Ihres Manuskripts, bei dem wir den Text gründlich durcharbeiten - auf allen publikationsrelevanten Ebenen? Ein Fach- oder Wissenschaftslektorat?


Erfahrungen und Referenzen? Sie reichen von der Gebrauchsprosa, wie man sie beruflich benötigt - etwa das Sachverständigengutachten -, über die wissenschaftliche Veröffentlichung - ob Online-Publikation, Fachbuch oder Lehrbuch -, bis zum Sachbuch. Oder - in die andere Richtung geschaut: die Memoiren, die Biografie beziehungsweise Autobiografie, und die literarische Prosa. Wir lektorieren, fachlektorieren - auch das "Drumherum": das Exposé - oder vielleicht erst einmal nur den Förder-, Stipendien- oder Forschungsantrag. Und binden das Lektorat - wenn Sie möchten - auch gern in
gern eine Autorenberatung, etwa zu zu publikationsstrategischen Fragen, oder ein Textcoaching ein.

Im Einzelnen:


Und hier die Informationen zur Auftragsvereinbarung, Ablauf, Kosten etc.:



Gebrauchsprosa

Jede Textform stellt vor eigene Herausforderungen. Eine Leitfrage, ganz generell, ist: Funktioniert der Text? Bei Gebrauchsprosa ist das ein weites Feld: Der Beipackzettel beim Medikament, der Text in einem Katalog, das schriftliche Sachverständigengutachten - sei es im Bauhandwerk, sei es im Gesundheitswesen (um zwei relativ weit auseinanderliegende Bereiche zu benennen). Es leistet idealiter in erster Linie zweierlei: inhaltliche Klarheit und gute Lesbarkeit.

Vergleichbares gilt für etwa die Sach- und Fachliteratur. Hinzu kommt hier indes - im Unterschied etwa zum Waschzettel oder zum Gutachten - etwas ganz Entscheidendes: der emotionale Zugang zur Leserin, zum Leser.

Das Sachbuch

Ein erfolgreiches Sachbuch - etwa in der Sparte "Ratgeber" - vereint im Normalfall: Sachkompetenz, inhaltliche Klarheit, Lesbarkeit. Und - quasi das Alpha und Omega: Leserbindung. Eingängigkeit. Eindringlichkeit.

Eine Möglichkeit (von vielen!) ist hier: sogenanntes Story-Telling. Eine andere Option (unter vielen...) ist etwa: Praxisbezug zu hegen und zu pflegen. Bei einem Ratgeber zur psychischen Gesundheit kann das konkret beispielsweise geschehen, indem Leserin und Leser eingeladen und animiert werden: die Lektüre zu unterbrechen und die eine oder andere beschriebene Übung zu absolvieren...

Lektorat eines Sachbuches... - oftmals ist es auch ein Fachlektorat.

Ein Beispiel

Es ist eine Publikation, die integrative Psychologie, Burnoutprophylaxe und Yoga - ebenso reflektiert wie praxisnah wie emotional eindringlich - verbindet: Wolfgang Krahé, Hans-Jürgen Weigt: Mein erschöpftes Ich. Burnout – Energieblockaden lösen und die Lebenskraft wiederfinden. Verlag J. Kamphausen, Bielefeld 2013. 

Mein erschöpftes Ich, Buchcover© Verlag J. Kamphausen, Bielefeld

shop.weltinnenraum.de/out/media/9783899017915lepro.pdf

[siehe auch http://www.bridge-into-life.de/unsere-buecher/]

Die wissenschaftliche Publikation

Ein besonderer Typ von Sach- beziehungsweise Fachbuch ist die wissenschaftliche Veröffentlichung - die Publikation der Dissertation / Doktorarbeit, der Habilitationsschrift, eines sonstigen "opus magnum", einer Monografie oder eines Beitrags zu einem Sammelband, eines Papers.

Wir lektorieren wissenschaftliche Publikationen - Dissertationen, Habilitationen, Monografien, Aufsätze/Paper für Sammelbände, Fach- und Lehrbücher. Aus Bereichen wie: Soziologie, Philosophie, Germanistik, Kulturwissenschaften, Kunst- und Bildwissenschaft, Kunstgeschichte, Kulturmanagement, Medienwissenschaft, Pädagogik, Linguistik, Wissenschaftsgeschichte, Zeitgeschichte, Wirtschaftswissenschaften.

Für - beziehungsweise, beim Textcoaching: mit - AutorInnen, die dann in Fachverlagen/Verlagen publizierten wie etwa - um einige Beispiele zu nennen: Stauffenburg (Sprachwissenschaft), Lang (Philosophie), Könighausen & Neumann (Germanistik), Wilhelm Fink (Kunstgeschichte), Nomos (Rechtswissenschaft). Und unter anderem vielfach für Publikationen und Reihen des Verlags transcript, Bielefeld.

Ein Fachlektorat bieten wir für die Geistes- und Kulturwissenschaften, die Humanwissenschaften - ein Schwerpunkt ist unter anderem: Psychologie -, die Wissenschaftsgeschichte sowie für interdisziplinäre und transdisziplinäre Schriften.

Ein Beispiel

Es ist ein Beispiel für das, was ein wissenschaftliches "opus magnum" auszeichnen kann: Wenn die Balance zwischen Inhaltsfülle und Lesbarkeit ausgezeichnet gelingt:

Susanne von Falkenhausen: Jenseits des Spiegels. Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2015.

Cover: Susanne von Falkenhausen, "Jenseits des Spiegels"© Verlag Wilhelm Fink, Paderborn

https://www.fink.de/uploads/tx_mbooks/9783770559732_leseprobe.pdf


Die Biografie resp. Autobiografie

Die Leserschaft ausmachen, fokussieren, "Blickkontakt halten" - die LeserInnen zu finden und binden... - das gilt auch für andere Formen von Prosa - etwa die Memoiren, die Biografie beziehungsweise Autobiografie.

Hier beginnt die Arbeit am guten Text oftmals als Erinnerungsarbeit: Was ist geschehen? Wie war mein Leben? Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Welchen Reim habe ich mir darauf gemacht? Welchen Teil meiner Erinnerungen und Überlegungen möchte ich erzählen - und vor allem: Wie? Anders gesagt: Welche Geschichte möchte ich erzählen?

Ein Beispiel

Gerade erschienen: H. Maria Meiners' "Heimatsuche. Autobiographisches Nachdenken eines 1938 geborenen Kriegskindes". (Reihe: Vertriebene - Integration - Verständigung. Themen & Impulse), LIT-Verlag, Münster, New York 2018.

© LIT-Verlag, Münster

"Kriegskindheit, Vertreibung, Flucht, Traumatisierungen ...: Für sie persönlich haben diese Themen wenig Bedeutung, glaubt die Psychotherapeutin Dr. med. Dr. rer. nat. Maria Meiners, Jahrgang 1938. Doch dann kommt einiges zusammen: ein Gespräch, ein Nachlass, ein Unfall. 'Wer bin ich eigentlich?', 'Was sind meine Wurzeln?' - diese Fragen stellen sich ihr, mit wachsender Dringlichkeit. Sie macht sich, vorsichtig tastend, auf die Suche: begibt sich auf die Reise in die eigenen, komplexen, inneren Landschaften des Erinnerns - und auf die Reise in die reale Welt, über konkrete Grenzen hinweg. Eine vielschichtige Suche - deren vielschichtiges Dokument nun vorliegt.

Eine Erzählung, die gleichzeitig Zeitgeschichte, Psychogramm und Reisebericht ist - für die eigene Generation und für die ihrer Kinder und Enkel. Eine Erzählung von Zweifeln, Schmerz, Furcht, von nährend-tragenden Beziehungen und beglückenden Begegnungen - namentlich am 'Reiseziel Tschechien'. Authentisch und unprätentiös, eindringlich und poetisch, macht sie nicht nur das Erinnerte, sondern auch das Erinnern selbst, hier und heute, zum Thema. Aus dieser Berührung von Vergangenheit und Gegenwart speisen sich Erkenntnis und Empathie."

Die Berichterstattung, Reportage, Rezension...

Ein weites Feld nicht-fiktionaler Prosa ist die Journalistik: Berichterstattung, Reportage, Rezension. Auch hier geht es um die gute Balance und auch die gute Resonanz zwischen Inhalt, Stil und Emotion. Auch hier ist die eine wichtige Frage: Was wird berichtet, geschildert, erörtert? Und die andere: Wie?

Beispiele

Kurztext anlässlich einer Ausstellung zur Arbeit der Bielefelder Künstlerin Elke Werneburg [Reiseschatullen, Elke Werneburg].

© SOMA Art Space, Berlin


Rezension zum Thema "Digitalisierung" (pdf), und zwar zu Nicholas Carrs "Wer bin ich, wenn ich online bin..." - geschrieben für den Verband freier Lektoren.

Das Übersetzungslektorat

Ein Sonderfall ist das Übersetzungslektorat: Wenn beispielsweise eine im angelsächsischen Sprachraum erfolgreiche Publikation auch im deutschsprachigen Raum erscheinen soll. Dann braucht der Text nach der Übersetzung, etwa aus dem Englischen ins Deutsche, in der Regel ein Lektorat mit besonderem Augenmerk auf die dem Übersetzungsprozess geschuldeten Aspekte - im Englisch-Deutsch-Transfer etwa der Satzbau und die Idiomatik. Es verhindert beispielsweise, dass aus einer "Blody Mary" eine "Blutige Marie" wird oder aus einem "G-String" ein "G-Strick" (beides Übersetzungsfehler in Tom-Ripley-Thrillern von Patricia Highsmith...). Bei Fach- und Sachliteratur ist ein Übersetzungslektorat gelegentlich auch sinnvoll kombiniert mit einem Fachlektorat.

Die literarische Prosa

Wie steht es mit fiktionaler, anders gesagt, literarischer Prosa - Kurzgeschichte, Novelle, Roman? Einige Stichworte zu dem, was zählt - in willkürlicher Auswahl: Spannungsbogen, Identifikationsangebot, Erzählillusion / Mimesis.

Ein Beispiel

Eine Arbeitsprobe für fiktive Prosa ist die Erzählung "Middle of the road" (pdf) - ursprünglich als Beitrag zum Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb unter dem sprechenden Thema "kaputt" publiziert. (http://www.zuendeln.de/?p=6682)


Konditionen

Wie steht es um das Honorar?

Ganz pauschal gilt: Entscheidend ist der Zeitaufwand. Diesen schätzen wir im Vorfeld ab - entlang dessen, was zu tun sein wird. Rechnerische Basis dieser Einschätzung ist bei größeren Textvorhaben etwa die sogenannte "Normseite" (eine bestimmte Zeichenanzahl). Wir erstellen - im Austausch mit Ihnen - eine transparente Aufwandseinsschätzung und auf dieser Basis einen entsprechenden Kostenvoranschlag.

Konkret heißt das: Schreiben Sie - bei Interesse oder Bedarf an einer Sprachdienstleistung - eine Mail: post@sprachform.de

Hilfreiche Informationen beziehungsweise die Fragen an Sie:
Wie sieht Ihr Zeithorizont aus? Ihr Terminplan? Gibt es Deadlines?
Was an Material, in welcher Textreife, liegt vor?

Auf die Verständigung über diese Eckdaten folgt eine Kostenvereinbarung und in der Folge ggf. die Auftragsvereinbarung.

kontakt: post@sprachform.de

impressum/datenschutz